2012

Traumbilder

18:00 Min.

UA: 13.05.2012 Hochschule für Musik und Theater München, Münchener Studienstiftungsorchester, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Picc, 2 Fl / 2 Ob / 2 Cl (Bb) / 2 Fg
4 Hn / 2 Tp (Bb) / 2 Pos
2 Perc (2 Timp/BDr. — Susp. Cymb./Trgl./TamTam)
Str

Aus der Einführung zur Urauführung:
“Mich interessiert sehr der Zwischenbereich zwischen Schlaf- und Wachzustand, wenn man noch nicht ganz eingeschlafen ist, aber auch nicht mehr ganz wach. Der Moment in dem man manche realen Dinge und Erinnerungen aus dem Alltag noch in seine Gedanken einbaut und anderes schon zu wirren, surrealen Traumgestalten wird. Heute Nachmittag beim Liegen in der Sonne erlebte ich genau die Atmosphäre, die mir beim Beginn der Komposition vorschwebte: man sieht mit geschlossenen Augen verschiedene verschwommene Farbfelder, die zunächst nichts weiter sind als abstrakte Formen (manchmal gegebenenfalls eine Art Überrest des zuvor gesehenen, also wenn man so will ein Negativ-Abbild der Realität), aus denen heraus aber unser Gehirn konkrete Gestalten wachsen lässt, die sich in Träumen dann plötzlich immens aufblasen können und ebenso schnell wieder verschwunden sind. Das war die Grundidee dieses Stücks: dass aus indifferenten, unklaren Klangtexturen Gestalten wachsen, die miteinander oder gegeneinander agieren und sich genau so wieder in Nichts auflösen, wie das bei Träumen oft der Fall ist.” — Gregor A. Mayrhofer

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