Creating

Symphonie heißt mir eben:
mit allen Mitteln der vorhandenen
Technik eine Welt aufbauen

Gustav Mahler

Kompositionen

 

 

Orchestra

 

Insect Concerto (2019)

Version for Solo Violin + Orchestra

16:30 Min.

UA: (Version for Orchestra) 08.12.2019, Tonhalle Düsseldorf, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Solo Violin
Picc/Fl./2 Ob./2 Cl(Bb)/2 Fg.
2 Hn (F)/ 2 Tp (Bb) / 2 Pos. / Tb.
2 Perc. (Marac./Shak./Cabas./Wooden Frog Buzzer/Paper Rattle/ Whip / Bass Drum / Spiral Trash (or susp. Cymb) / Metal Chimes)
Hrp
Str. (min. 6/5/4/4/2 — Kb with low B String)

Further Performances:
10.12.2019 Stadthalle Wuppertal

www.insect-concerto.com
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Partitur:

 

Doch heimlich dürsten wir (2015)

for Orchestra

16:00 min.

UA: 25.06.2015 Tonhalle Düsseldorf, Orchester der RSH Düsseldorf, Dir: Gregor A. Mayrhofer

3 Fl. (2.+3. doubl. Picc) / 2 Ob / EH / 3 Cl in A(2. doubl. Eb, 3. doubl. BCl) 3 Fg. (3. doubl. Kfg)
4 Hn, 3 Tp, 2 Pos, BPos, Tb
Pk, 2 Perc (BDr, Glcksp, TamTam, Bck)
2 Hrf
Str (12/10/8/6/4)

Hermann Hesse: (aus “Das Glasperlenspiel)
Doch heimlich dürsten wir…

Anmutig, geistig, arabeskenzart
Scheint unser Leben sich wie das von Feen
In sanften Tänzen um das Nichts zu drehen,
Dem wir geopfert Sein und Gegenwart.

Schönheit der Träume, holde Spielerei,
So hingehaucht, so reinlich abgestimmt,
Tief unter deiner heitern Fläche glimmt
Sehnsucht nach Nacht, nach Blut, nach Barbarei.

Im Leeren dreht sich, ohne Zwang und Not,
Frei unser Leben, stets zum Spiel bereit,
Doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit,
Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod.

Audio: im Player (rechts oben)

Partitur:

Hydra (2013)

Concerto for 2 players (with 4 Saxophones) and Symphonic Wind Orchestra

10:00 min.

UA: 12.12.2013 Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Sinfonisches Blasorchester des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Solo 1: Sopran Sax./Alto Sax
Solo2: Alto Sax./Tenor Sax.
Picc./3 Fl. / AFl. / 2 Ob. / 2 Fg. / Cfg. / Eb-Cl. / 3 Cl in Bb / BCl. / CBCl. / Asax. in Eb / 2 TSax in Bb/ 6 Tp in Bb / 4 Hn / 3 Pos / Bpos / 2 Euph in Bb / Tb in F / Tb in Bb / Kb
Perc (recommended: 5 Players):
2 Timp / BDr. / SnrDr. / 4 Tomtoms / Susp. Cymb. / TamTam / Hihat

Partitur:

Traumbilder (2012)

for Orchestra

18:00 Min.

UA: 13.05.2012 Hochschule für Musik und Theater München, Münchener Studienstiftungsorchester, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Picc, 2 Fl / 2 Ob / 2 Cl (Bb) / 2 Fg
4 Hn / 2 Tp (Bb) / 2 Pos
2 Perc (2 Timp/BDr. — Susp. Cymb./Trgl./TamTam)
Str

Aus der Einführung zur Urauführung:
“Mich interessiert sehr der Zwischenbereich zwischen Schlaf- und Wachzustand, wenn man noch nicht ganz eingeschlafen ist, aber auch nicht mehr ganz wach. Der Moment in dem man manche realen Dinge und Erinnerungen aus dem Alltag noch in seine Gedanken einbaut und anderes schon zu wirren, surrealen Traumgestalten wird. Heute Nachmittag beim Liegen in der Sonne erlebte ich genau die Atmosphäre, die mir beim Beginn der Komposition vorschwebte: man sieht mit geschlossenen Augen verschiedene verschwommene Farbfelder, die zunächst nichts weiter sind als abstrakte Formen (manchmal gegebenenfalls eine Art Überrest des zuvor gesehenen, also wenn man so will ein Negativ-Abbild der Realität), aus denen heraus aber unser Gehirn konkrete Gestalten wachsen lässt, die sich in Träumen dann plötzlich immens aufblasen können und ebenso schnell wieder verschwunden sind. Das war die Grundidee dieses Stücks: dass aus indifferenten, unklaren Klangtexturen Gestalten wachsen, die miteinander oder gegeneinander agieren und sich genau so wieder in Nichts auflösen, wie das bei Träumen oft der Fall ist.” — Gregor A. Mayrhofer

Further Performances:
21.10.2012 Karl Franzens Universität Graz, Münchener Studienstiftungsorchester
17.05.2015 Zentrum für Kirche und Kultur Gevelsberg — Studienstiftungsorchester NRW
18.05.2015 Chorforum Essen ‑Studienstiftungsorchester NRW
14.06.2015 Tonhalle Düsseldorf — Jugend Sinfonie Orchester und Düsseldorfer Symphoniker
08.10.2017 Schloss Nymphenburg, Festsaal an der Maria Ward Straße — Blutenburger Kammerphilharmonie

Partitur:

Chamber Orchestra & Ensemble

Insect Concerto (Ensemble Version 2018)

Ensemble Version

16:00 Min.

UA First Version: 21.05.2018 — Philharmonie Berlin — Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker, Dir: Gregor A. Mayrhofer
UA Ensemble Version: 20.01.2019 — Philharmonie Berlin — Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Picc/Ob/Cl/Fg
Hrn/Tp/Pos/Tub (optional)
2 Perc (Maracas, Big Cabasa, Cricket Rattle (wooden frog buzzer) Paper Rattle, Bass Drum, Spiral Trash, Metal Chimes)
Hrp (optional)

4Vl/2Vla/2Vcl/KB (can be played with huge string section too)

Further Performances:
15.04.19 BadenBaden Karajan Akademie

www.insect-concerto.com
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Partitur:

Lageder Oktett (2017/2019)

for “Schubert”-Octett

12 Min.

UA: 26.05.2017 Scharoun Ensemble Berlin Philharmonic Margreid (Italy)
Dir. Gregor A. Mayrhofer

Comissioned by Alois Lageder and the Scharoun Ensemble of Berlin Philharmonic

Cl / Fg / Hn / 2Vl / Vla / Vcl / KB

Further Performances:
Austrian Premier: 27.05.2017 Scharoun Ensemble Berlin Philharmonic — Wattens — Musik im Riesen
German Premier: 28.02.2018 Münchner Kammerorchester — Schwere Reiter München
USA Premier: 10.03.2018 Kaleidoskop Ensemble – Los Angeles
10.03.2018 Münchner Kammerorchester: Neuburg an der Donau
15.04.2019 Karajan Academy Berlin Philharmonic, Dir. Gregor A. Mayrhofer — Evang. Stadtkirche Baden Baden
15.05.2020: Ensemble Octopuss — Hochschule für Musik und Theater München

Partitur:

Gedanken zum Lageder Oktett (2017)
Das Lageder-Oktett ist benannt nach seinem Auftraggeber Alois Lageder, auf dessen Weingut in Süd-Tirol ich das Stück schreiben durfte. In der Ruhe der Natur dort war ich sehr fasziniert von den verschiedenen Größenmaßstäben in denen wir diesen weltumspannenden Organismus wahrnehmen — von der Mikrobiologie bis hin zum Riesenkosmos. Man hat einzelne Zellen, diese zusammen formen ein Blatt, viele Blätter formen einen Ast, die vielen Äste werden ein Baum oder ein Busch, diese zusammen werden irgendwann ein Wald – und irgendwann der gesamte Planet.
Diese Beobachtungen hatten auch Einfluss auf meine Musik: Am Anfang steht nur ein einziger Ton, eine „Kernzelle“ die nach und nach beginnt zu pulsieren und sich langsam einzelne Gesten daraus abtrennen. Die Klangobjekte wuchern, vermehren und verändern sich, bis eine kritische Masse erreicht ist, das Ganze in sich zerfällt und somit den Boden für eine neu beginnende Entwicklung bietet.
Ein weiterer Aspekt ist aber auch die Kultivierung des Klangs, ähnlich der Kultivierung des Weinstocks, die ich bei Alois Lageder beobachten konnte. Man lässt die Natur nicht wild wachsen, sondern gibt die Richtung vor, in der sie dann wiederum ihre natürliche Energie entfalten kann.
Viele dieser Entwicklungen sind ganz eng verknüpft mit der Emotionalität der Musik. So wie sich in der Natur aus dem neutralen „Material“ Wasser, Erde etc. plötzlich konkretere Dinge wie Wurzeln, Blüten, Tiere und Menschen entwickeln, die für uns eine Emotionale Bedeutung bekommen können, so entwickelt sich auch das Stück: aus dem „neutralen“ Klangmaterial — am Anfang nur der Ton D — werden mehr und mehr konkreten Gesten, Harmonien und Melodien bis hin zum ganz tonal gefassten Hornsolo im Mittelteil. Interessanterweise gibt es ganz parallel sowohl in der Natur als auch in der Musik den Punkt, wo es über die analysierbare reine „Materie“ hinaus geht und sich plötzlich ein Raum für Bedeutung und Emotionalität öffnet, den wir nur sehr intuitiv beschreiben können. Die Musik wird plötzlich mehr als nur Frequenzen und Zeitabläufe, ein Mensch mehr als nur „organisches Material“.
Meine Musik ist ein Stück weit Ausdruck meiner Faszination für diese verschiedenen Kultivierungsprozesse: Von den chemischen Elementen hin zu komplexen Pflanzen wie dem Wein, von einzelnen Zellen hin zu denkenden und fühlenden Wesen wie uns Menschen und von einzelnen Frequenzen und Zeiteinteilungen hin zu einer Klangkultur die es ermöglicht etwas zu kommunizieren, was wir gar nicht so genau beschreiben können. — Gregor A. Mayrhofer

 

Große Huldigung an das technische Zeitalter (2017)

for ensemble

16:30 Min.

UA : 10.01.2017 Kölner Philharmonie, Ensemble Intercontemporain, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Fl, Ob, Cl, Fg, Tp, Hn, Pos,
Kl, Hrf,
2Vl, Vla, Vcl, KB
2 Perc.

Further Performances:
French Premiere: 24.02.2017 – Philharmonie de Paris, Ensemble Intercontemporain, Dir: Gregor A. Mayrhofer

When I saw Arnaldo Pomodoro’s relief „Große Huldigung an das technische Zeitalter“ (“Great homage to the technical age”), two associations instantly came to mind: I thought of satellite pictures on the one hand and computer chips on the other. Interestingly one and the same artwork created in my head two different views – to differing degrees – of what we humans do: a macro view of how we live and how we influence nature and its landscape, and a micro view showing the technical tools (chips, transistors) without which the macro view of ourselves would not be possible.
Thinking more and more about these two aspects of technological progress and its impact on our life and planet, I became aware of an interesting crossfade which is happening right now. On the one hand, the development of computers, robots and especially artificial intelligence is progressing so quickly that I think that, at the end of our lives (or at least the lives of our children), we will reach a point where it will be hard to distinguish between a human and a “humanized” machine. On the other hand, as we learn more about our psychology and bodies, we realize that the human spirit is maybe not as unique and inexplicable as we have very often thought. The more we examine the biochemical processes of our bodies and analyze the psychological patterns of our brains, the more we see that many of our actions are more or less predictable REactions. This is especially apparent when looking at our busy, over-economized world where technology becomes increasingly more human and ironically humans become more and more “technical” or machine like, just following what their phone or the modern media tells them to do.
I thus had the idea of searching for music which starts with “dead” machine-like sounds and then becomes progressively more expressive to the point where it becomes an unstoppable self- multiplying process. In the same time the “human instrument” – the ensemble and the conductor – gradually lose control of that process and in the end become more like robots which just blindly repeat their motives.
I was highly fascinated not only by Pomodoro’s relief, but by many of his other works (especially his metal spheres), where one finds a “perfectly polished reflecting surface” which hides the technical and mechanical processes underneath the surface. Thus, my piece often shifts in between this “surface level” with smooth, spectral sounds and the “inside level” with its mechanical sounds. This reflects the appearance of the technology in our everyday life: it looks clean and sometimes almost expressive and artistic on the surface, but inside it is still a machine, even when the mechanical processes are microscopic and imperceptible to the ear or eye.
Interestingly, in German the word “Huldigung” (“Homage”) has a religious connotation of praising something, which reveals another almost ironic dimension of this subject: do we today follow or perhaps even worship the kind of “new religion of technological achievements”, replacing the old forms of practicing religion?
Thus, the common form of a concert loses its normally expected frame and becomes an almost ritualistic acoustic picture in the end, where the conventional settings of a conductor who leads an ensemble and the ensemble who follows him/her dissolve more and more.
Gregor A. Mayrhofer New York, December 2016

Partitur:

In-Finite (2016)
for Woodwind quintett and Percussion

12:00 min. (1. Interludium: 2:00 min. / 2. Interludium: 2:00 min. / Postludium “In-Finite”: 8:00 min.)

UA: 09.03.2016 Tischlerei, Ensemble of the Orchester der Deutschen Oper Berlin, Dir: Gregor A. Mayrhofer
(Comissioned by the Deutsche Oper Berlin)

Fl (Picc.), Ob, Cl, Fg, Hn, Perc. (Vib, Waterph. BDr., 2 Timp.)

“Das Stück ist so konzipiert, dass es immer in den Pausen des regulären Konzertprogramms die Musik nach den Stücken „am Sterben hindert“. Das heißt diese Musik greift immer das Ende der anderen Stücke im Programm auf, führt sie weiter bis hin zum nächsten Programmpunkt und verhindert so also dass eine Stille oder ein Entspannungsmoment entsteht.” — Gregor A. Mayrhofer

Partitur:

Canto / “Melodie und Dekoration” (2013)
for ensemble

13:00 min.

UA: 02.02.2014 Tonhalle Düsseldorf, Studio Musikfabrik, Dir: Peter Veale,

Fl / Ob / Cl. in Bb / Fg / Hrn / Tbn / Vl / Vcl

Partitur:

… t .. r . a . ces — FUSION (2012)
for ensemble

7:30 min.

UA: Sept. 2012, Ensemble Nostri Temporis Kiev, Dir: Grzegorz Wierus
(comissioned by Ensemble Nostri Temporis, Kiev)

Fl./ Cl. in Bb /Vl./Hrn./Pno.
(opt. + Live-Video via „modul8“)

Partitur:

“I was always very fascinated of the similarity between macrophysics and microphysics. A lot of structural elements seem to follow the very same rules and processes, both for planets/galaxies as for atomic nuclei.
Inspired by the phenomenon of nuclear fusion, where two or more single nuclei join (“fuse”) together and thus release a huge amount of energy, this piece develops a non linear climax, which suddenly “explodes” and creates new material and new structures.
One of the main topics of this piece are the changes from chaos to structure, from single particles to groups and combined elements, from noise textures to concrete motives and definite lines – both in the sound and in the video.
The video parts are mainly created and combined in realtime which allows the ensemble to play freely and makes the video react to the music.” — Gregor A. Mayrhofer

Pas d’espace pour des larmes silencieuses (2012)

for ensemble

20:00 min.

UA: 11.01.2013 Musikhochschule München, Carl-Orff-Auditorium — Ensemble der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Fl. (doubl. Bfl, Picc)
Cl. in A (doubl. Cl. in Bb, BCl in Bb)
Perc. (Marimba, 3 Susp. Cymb (high, middle, low), TamTam, Trgl, Crotales (f’’’, f#’’’, g’’’, g#’’’, h’’’)
Klav.
Vl
Vcl

Further Performances:
24.05.2013 Partikasaal Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Ensemble der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Dir: Gregor A. Mayrhofer

Partitur:

Partitur:

 

Insurrection Comic (2009)
for Big Band

10:00 min.

UA: 10.12.2009 Musikhochschule München, Ensemble Octopus, Dir: Hildegard Schön

2 Asax / 2 TSax / BarSax
3 Tp. / 3 Tbn / BTbn
Guit. / Kl. / KB (amplified)
Drums / Perc. (Bongos, Congas, Woodblock, Triangel)

Partitur:

“Inspired by a visit of a concert, I had a vision of a comic scene with a little dictator tyrannizing his people until they start a revolution.
While composing, I was interested in the main question: Who gives the commands, who has to obey? The composer, the conductor, or the musician himself?
I was looking for a space between determination and liberty, between composition and improvisation, between dictatorship and anarchy.” — Gregor A. Mayrhofer

Fantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt.
Fantasie aber umfasst die ganze Welt

Albert Einstein

Chamber Music

“Duetto” oder “La caccia al toppolino” (2011)

Mandolin / Hrn.
4:20 min.
UA: 30.06.2011, Bayerischer Rundfunk, Avi Avital, Luise Bruch

Partitur:

Raumrenovierung (2010)

for 4 or 8 trumpets

5:30 min.

UA: 31.03.2010 St. Andreas Kirche München, Trompetenklasse von Prof. Hannes Läubin und Thomas Kiechle Musikhochschule München

4 — 8 Trp.

“Room renovation
The world premiere of this piece should be at the building site of the church St. Andreas in Munich, where the paintings of the artist Elisabeth Halseband were on exhibition, during the renovation of the church.
I was fascinated by the process of renovation: you tear down the plaster from the wall and below you can find something unknown and inconspicuous which is much older. For this reason this piece begins with a lot of sound layers on top of each other and then the players (which also seem to be like workers) tear down note for note.
In this contrast between the church (a place of quiet and consecration) and the building site (a place of soberness and pragmatism) the piece begins to develop itself.” — Gregor A. Mayrhofer

Further Performances: 11.05.2012 Partikasaal der Robert Schuman Hochschule Düsseldorf, Trompetenklasse Prof. Mönkediek

Audio: im Player (rechts oben)

Partitur:

 

Zwischenstücke: Souffle, Nature, Industrial (2010)
for Saxophone-Trio

9:00 min.

Ssax, Altsax, Barsax

UA: 14.09.2013, Forseti Saxophon Quartett, WDR Studio Köln

Zwischenstücke
Souffle — Nature — Industrial

These pieces were composed as kind of intermezzi in between Mendelssohn’s “Songs without words”. They shall be like transitions in a dream, which suddenly lose their concrete shape and their logic to take an own direction into another sound world.
The Songs of Mendelssohn (could be played by piano or even by saxophone trio) shall always be played directly attaca after or before these intermezzi to really link the two aesthetic worlds.

Partitur:

Quatuor “…zwischen Fanfaren und Gerede …” (2010)

for 4 Trombones

14:20 min.

UA: 08.02.2011 Siemens Forum München, Han Fei, Roman Sladek, Masumi Iwashita, Matthias Kamleitner

Partitur:

Whispering/Shouting (2009)

2 Percussion (Drumset, Table, Trash Can, Paper)

10:00 Min.

UA: 23.04.2009, Musikhochschule München, Alexej Gerassimez, Jonas Göbel

Further Performances: 04.12.2009, Schwere Reiter München, Jan Westermann, Michael Leopold

Partitur:

4 Leichte Geigenduos (2009)

for 2 Vl.

10:00 min.

Tropfen
Sekundentanz
Elegie für einen Gummibaum
GameBOYover

Diese kleinen Duos für zwei Violinen sind so konzipiert, dass sie sowohl im Unterricht als Lehrstücke, als auch als Konzertstücke Verwendung finden und den Schülern den Zugang zur Neuen Musik ermöglichen.

Noten im Augsburger Violinbuch: Verlag Neue Musik

Simuleotoni (2008)
Trio for 2 players
Fl+Klav. / Cl.+Klav.

9:00 min.

UA: Jun. 2008 Leonie + Antonia Schmidt

Partitur:

Disputa Scherzosa / “Du musst so blöd spielen wie er schaut!” (2006)
for violoncello and piano
Dedicated to: Emmerich Bünemann

6:00 min.

UA: 16.10.2006 Pfarrsaal Maria Hilf Geretsried, Maria Well, Gregor A. Mayrhofer

Partitur:

Solo

Finding Light (Piano Solo — 2018)

Piano Solo

Dauer: 3:00

Dedicated to Sir Simon Rattle

Partitur: Auf Anfrage / Score: on request

Solo Dialog (Violoncello Solo — 2012)

Violoncello Solo

9:00 min.

UA: 19.03.2012, Zoltan Almasi, Goethe Institut Kiev

Further Performances:
06.05.2020 Ensemble Reconsil Wien, REAKTOR, WIEN
15.05.2020 Ensemble Octopuss, Hochschule für Musik und Theater München
20.10.2020 Münchener Gesellschaft für Neue Musik

Partitur:

Etüde für Klavier und Ringmodulator (2011)

Piano and Ringmodulator

11:00 Min.

UA: 12.05.2011, Großer Saal der Musikhochschule München, Gregor A. Mayrhofer

Further Performances:
20.10.2020 Münchener Gesellschaft für Neue Musik

Partitur:

Bugs (Violoncello and Electronics 2011)

Violoncello and Electronics

4:00 min.

UA: 08.07.2011 Hochschule für Musik und Theater München, Maria Well

Max/MSP Patch on request.

Partitur: auf Anfrage / Score: on request

Variakkord (Piano Solo — 2009)

Piano Solo

Dauer: 8:40

UA: 05.02.2009, Kleiner Konzertsaal der Musikhochschule München, Gregor A. Mayrhofer

“Two ideas form the basis of this piece:
On the one hand I was interested in the instrumental timbre and the limitation of the piano as a solo instrument.
I wanted to search for a dramaturgy in individual atmospheres and sounds without using artificial sound effects.
On the other hand it should become a variation, which develops out of one tiny core, the first chord.” — Gregor A. Mayrhofer

Further Performances:
15.05.2020 Ensemble Octopuss, Hochschule für Musik und Theater München
20.10.2020 Münchener Gesellschaft für Neue Musik

 

Partitur:

Wenn Katzen mit Herbstwetter spielen (Cl./Ob. Solo — 2008)

Clarinet / Oboe Solo

5:00 min.

Partitur:

Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik,
das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt,
ist die menschliche Stimme.

Richard Wagner

Vokal

Ite Missa est — Choir a capella (2013)

for Choir a capella (SSAATTBB), 4 Soli (SATB)

20:00 Min.

UA: 04.09.2013, Probsteikirche Dortmund, Bayerischer Landesjugendchor, Dir. Gerd Guglhör
(Commissioned by Bayerischer Landesjugendchor)
Text: Hilde Domin

Ite missa est — In memoriam C.K.
Das zentrale Element in diesem Stück ist das GEHEN in all seinen Facetten: der Aufbruch zu Neuem, sich in Gang setzendende und plötzlich nicht mehr zu stoppende Beweguns- und Veränderungsprozesse, aber ebenso das sichere Gehen in den Tod sowie die zentrale Schlussaufforderung „Ite missa est“ („Gehet hin, das war die Aussendung“).
Im Umgang mit dem Chor als „lebendigstes Instrument“, bestehend aus so vielen individuellen Stimmen, beleuchtet dieses Stück Massenphänomene, wie wir sie in unserem Alltag und unserer Gesellschaft tagtäglich beobachten können: Was passiert wenn sich Gruppen verselbstständigen? Wie gravierend können ursprünglich harmlos oder sogar gut intendierte Dinge und Worte ihre Bedeutung verändern, wenn sie plötzlich nicht mehr nur für einen Einzelnen, sondern für eine große Masse von Menschen gelten? Jeder Mensch geht nur seinen eigenen individuellen Weg, auf die Masse bezogen ergeben sich dadurch plötzlich enorme Strömungen und Kräfte, die sich, wie im Leben zu- und gegeneinander wenden, ausgehend von den zerfließenden Choralzeilen bis hin zu dem sich aufbäumendem, glaubenskriegartigen Credo, das schließlich wie eine leere Hülle zerfällt.
Was bleibt?
In einem Schlussappell, der all unserem menschlichen Umherirren und dem unausweichlichen „Gehen“ in den Tod mit Hilde Domins Worten trotzt („Geh nicht als ein Erlöschender in das Erlöschen“) wird die Brücke geschaffen zur zentralen Aussage des Stückes, dem Schlusssatz der lateinischen Messe: „Ite missa est“.
Es ist eine Aufforderung, sich von Formen der (sei es kulturellen oder religiösen) Zeremonien nicht einlullen zu lassen, nicht die Hüllen ohne Leben zerfallen und erlöschen zu lassen, sondern deren Kernaussage neu zu entdecken, zu brennen für das Leben, und dies voll Begeisterung hinaus in die Welt zu tragen.

Hilde Domin: Appell

Geh nicht als ein Erlöschender Geh nicht als ein Erlöschender Geh nicht als ein Erlöschender in das Erlöschen
Brenne
Wir sind Fackeln mein Bruder Wir sind Sterne
Wir sind Brennendes Steigendes
Oder wir sind nicht
gewesen

Partitur:

 

Tod ist ein andres Gebiet — Voice & Piano (2013)

Low Voice and Piano

5:50 Min.

UA: 24.05.2013 Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Mareike Lennert, Gregor A. Mayrhofer

Text: Ernst Meister
Tod ist ein anderes Gebiet

Tod
Ist ein andres Gebiet
Keines

Und wäre es eines
So flacher als
Ein Schlafland

Mit wasserlosem Fluß
Ohne Bett.

Partitur:

 

Im Schneeschein — Voice & Piano (2013)

High Voice and Piano

4:00 min.

UA: 24.05.2013 Robert Schumann Hochschule Düsseldorf — Mareike Lennert, Gregor A. Mayrhofer

Text: Ernst Meister
Im Schneeschein

Im Schneeschein
Iris,
Blaues wie graues.
Blumenlicht.

Woher
Entdeckt sich grau?
Was
Flüstert blau?

Stärkeres
weiß ich nicht
als Zartes

 

Partitur:

 

Ab ins Bett — Short Opera (2010)
Short Opera in 6 Scenes
(Comissioned by the Münchener Biennale)

20:00 Min.

UA: 06.05.2010 Reaktorhalle der Musikhochschule München
Samuel Jamie Santana (Countertenor), Peter Neff (Baritone)
Dir: Ulrich Nicolai, Arcis Ensemble der Musikhochschule München
Regie: Johanna Wehner,
Libretto: Micaela von Marcard nach einer Idee von Gregor A. Mayrhofer

Counter-Tenor, Bass-Baritone
Fl.(Picc.) / Cl.Bb(Bcl.) / Trp.Bb / Tuba / 2Vl /Vla /Vcl / 2 Perc (TamTam, susp.cymb, snaredrum, stand tom oder bassdrum, bongos, Wdblck, trgl, Marimba, Glcksp.)

Partitur:

Wolken — Choir a capella (2008)

Chor a capella (SSAATTBB)

5:00 Min.

UA: 03.08.2014 Martin Luther Kirche Dresden, Ensemble Vocalis Dresden, Dir: Elena Beer

Text: Hugo Ball
Wolken

elomen elomen lefitalominal
wolminuscaio
baumbala bunga
acycam glastula feiroflim flinsi

elominuscula pluplubasch
rallalalaio

endremin saxassa flumen flobollala
feilobasch falljada follidi
flumbasch

cerobadadrada
gragluda gligloda glodasch
gluglamen gloglada gleroda glandridi

elomen elomen lefitalominai
wolminuscaio
baumbala bunga
acycam glastala feirofim blisti
elominuscula pluplusch
rallabataio

Further Performances:
25./26.05.2019 Chorwettbewerb Erwitte, Jugendkammerchor Wolfratshausen, Dir: Christian Preissler
18.07.2019 Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter Wolfrathausen-Waldram, Jugendkammerchor Wolfratshausen, Dir: Christian Preissler

Partitur:

 

Traum und Morgengesang — Baritone, Violoncello, Piano (2008)

Voice (Baritone), Piano and Violoncello

22:00 Min.

UA: 14.02.2008 Hochschule für Musik und Theater München — Martin Danes, Maria Well, Gregor A. Mayrhofer

Text: Gregor A. Mayrhofer nach Franz Kafka’s Brief and den Vater

“Franz Kafka’s „Brief an den Vater“, der ja wirklich als Brief, nicht als literarisches Werk gedacht war bildet in diesem Stück nicht die textliche Grundlage, sondern war die Inspirationsquelle, die mich veranlasste Text und Musik dieses dreisätzigen Liedes zu schreiben.
Zwei Träume entführen in eine Welt, die ähnlich wie oft bei Kafka Situationen voller Absurdität und gleichzeitig seltsamer Logik zu einem Bild verschmelzen lässt. Anders jedoch, als bei den meisten seiner Werke (indirekt auch bei dem Brief, der nie abgeschickt wurde) endet es bei diesem Stück nicht damit, dass man ohnmächtig einer unüberwindlichen Autorität ausgeliefert ist. Auf die Träume folgt der Morgengesang.” — Gregor A. Mayrhofer

Partitur:

 

Education / Music for Children

Die Drei Spinnerinnen (Kammeroper — 2018)

Kammeroper in 8 Szenen
(Comissioned by the Staatsoper Hannover)
Libretto: Klaus Angermann, nach einem Märchen der Gebrüder Grimm

UA: 06.04.2018 Staatsoper Hannover, Ballhof
Mädchen: Ylva Stenberg, Mutter: Ula Drescher, Königin: Marlene Gaßner, Prinz: Pawel Brozek, Spinnerinnen: Hyung-Joon Kim, Gihoon Kim, Yannick Spanier
Dir: Mark Rohde, Regie: Neil Barry Moss, Bühnenbild: Katharina Laage

50 min.

Soprano, Mezzo-Soprano, Alto (or Mezzo-Sop.),
Tenor
Tenor, Baritone, Bass
Orch:
Fl (auch Picc.) / Oboe / Cl in Bb (auch BCl in Bb)
Hrn. / Tp. in Bb / BPos
Klav.
2 Vl. / Vla / Vc / Kb

Weitere Aufführungen:
23.05.18, 07.06.18, 13.06.18,
30.11.18, 05.12.18, 19.12.18, 25.01.19, 06.02.19

Review: “Schräg und bunt sind “Die drei Spinnerinnen” — Neue Presse Hannover

»Es war ein Mädchen faul und wollte nicht spinnen« – so beginnt das Grimm’sche Märchen von den drei Spinnerinnen, in dem eine Mutter ihr schlaues Töchterchen vergeblich zu harter Arbeit am Spinnrad anhält und es damit zum Weinen bringt. Denn das Mädchen hasst das Spinnen und verfällt schon beim Gedanken daran in eine Lähmung, die es an jeder Tätigkeit hindert. Unglücklicher weise kommt gerade die Königin vorbei, als die Vorwürfe der Mutter und das Jammern des Kindes wieder einmal besonders lautstark auf die Straße dringen. Und um sich vor der Königin wegen der Faulheit ihrer Tochter nicht schämen zu müssen, erklärt die Mutter den Streit mit einer Lüge: Das Kind wäre nicht vom Spinnen abzubringen und hätte nichts anderes im Kopf. Solchen Fleiß aber findet die Königin allerliebst und nimmt das Mädchen mit auf ihr Schloss.

Partitur:

 

Oskar und der sehr hungrige Drache (Sprecher & Klavier — 2008/2013)

für Sprecher und Klavier
nach einem Bilderbuch von Ute Krause
(ca. 35 Min.)

Commissioned by the Bayerische Staatsoper München

UA: 19.10.2013 Foyer der Bayerischen Staatsoper München, Ursula Gessat, Henning Ruhe

Further Performances:
23.10.2013, 24.10.2013, 25.10.2013, 26.10.2013 (Bayerische Staatsoper)
06.09.2014 (Lucerne Festival)
04.10.2014, 06.10.2014 , 07.10.2014, 08.10.2014, 11.10.2014
11.06.2016, 13.06.2016, 15.06.2016, 17.06.2016, 18.06.2016, 22.06.2016, 25.06.2016, 27.06.2016, 28.06.2016, 29.06.2016
22.10.2016, 25.10.2016, 27.10.2016, 28.10.2016, 29.10.2016
14.04.2018, 16.04.2018, 17.04.2018, 19.04.2018, 21.04.2018
20.10.2018, 22.10.2018, 24.10.2018, 25.10.2018, 27.10.2018

13.06.2020, 16.06.2020, 17.06.2020, 19.06.2020, 20.06.2020
03.05.2021, 04.04.2021, 05.05.2021, 08.05.2021 (11:00 + 14:30)
(Bayerische Staatsoper)

Partitur:

Das Vollmondorchester (Sprecher, Trp, Perc. — 2012)

Sprecher, Trompete (auch mit einem echten Kuhhorn), 3 Perc.

nach einem Bilderbuch von Jens Rassmus
Commissioned by the Bayerische Staatsoper München

ca. 40 Min.

UA: 05.05.2012 Ursula Gessat, Thilo Stock, Peter Roijen, Thomas März, Claudio Estay Gonzales

Further Performances:
08.05.2012, 09.05.2012, 11.05.2012 (Bayerische Staatsoper)
09.09.2012 (Kulturwaldfestspiele Deggendorf)
08.06.2013, 11.06.2013, 12.06.2013, 13.06.2013, 15.06.2013 (Bayerische Staatsoper)
16.03.2014 (Hauner’sche Kinderklinik)

Partitur:

4 leichte Geigenduos (2009)
for 2 Vl.

10:00 min.

Tropfen
Sekundentanz
Elegie für einen Gummibaum
GameBOYover

Diese kleinen Duos für zwei Violinen sind so konzipiert, dass sie sowohl im Unterricht als Lehrstücke, als auch als Konzertstücke Verwendung finden und den Schülern den Zugang zur Neuen Musik ermöglichen.

Noten im Augsburger Violinbuch: Verlag Neue Musik